Was, immer noch Pilze?

Hallo meine Lieben,

ich hatte schon befürchtet, dass ich diesen Post ganz anders beginnen muss. In etwa so: An einem regnerischen und kühlen Herbsttag machten Regina, meine Mutter und ich uns auf um im matschigen Wald nach Pilzen zu suchen…

Da das Wetter sich kurzfristig noch um entschieden hatte, kann der Post jetzt so beginnen:

An einem wunderschönen Mittwoch machten Regina, meine Mutter und ich uns auf um im leuchtend bunten Herbstwald an einer Pilzwanderung teilzunehmen.



 
So eine Wanderung war schon länger geplant. Eigentlich wollten wir schon Ende September in die Pilze, das musste aber wegen Trockenheit und demzufolge Mangels Pilze ausfallen.


Zum Glück hat Regina dann weiter recherchiert und ist dabei auf diese Pilzwanderung gestoßen, die wir dann auch gleich bei Herrn Block gebucht haben. Die Wanderung fand Anfang November im Schwäbisch-Fränkischen Wald statt.


Für mich gehören Pilze einfach zum Herbst dazu.

Herbstzeit ♥ Pilzzeit

Wir fuhren zusammen Richtung Althütte um bald unser Ziel, den Waldparkplatz Steinbachtal anzusteuern.
Dort trafen wir uns mit den anderen Teilnehmern und wurden von Herrn Block begrüßt. Nach ein paar einführenden Worten ging es auch schon los …

 

Herr Block zeigte uns die faszinierende Welt der heimischen Pilze und hatte viel Interessantes über die Biologie und Ökologie dieser seltsamen Wesen zu erzählen, über ihre Formenvielfalt und über Verwechslungsmöglichkeiten von essbaren und giftigen Pilzen.


 

Für alle, die Pilze für die eigene Küche sammeln wollten, gab es dabei wichtige Tipps und Hinweise.


 

Etwa 6000 Pilzarten bevölkern die Wälder in Deutschland, ca. 150 von ihnen sind giftig. Genießbar und für die Zubereitung leckerer Pilzgerichte eignen sich aber nur ungefähr 100 Arten.

In Baden-Württemberg darf pro Person und Tag höchstens ein Kilo gesammelt werden. Pilze sollten herausgedreht oder mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden. Es sollten Schonungen oder Dickichte gemieden werden, um Wildtiere nicht zu stören. Pilze gehören nicht in Plastiktüten, weil sie darin rasch verderben. Besser sind luftige Körbe.

Ich war total überrascht wie viele verschieden Pilze doch in unserem Wald zu finden sind. Zu Anfangs hatte ich echt Schwierigkeiten die Pilze im dichten Laub oder im Moos zu finden. Aber dann konnte ich immer mehr entdecken, die dann auch in das Körbchen wanderten.

Zwischendurch rief Herr Bock uns wieder zusammen um uns mit weiteren Informationen zum Pilzaufbau, Wachstum und Symbiose zu versorgen.

Am Ende unserer Exkursion haben wir uns alle auf einem Grillplatz versammelt um unsere Schätze auf Tischen auszubreiten. Dort wurden dann alle Funde noch kontrolliert und besprochen.
Na wenn ich jetzt ehrlich sein soll, in meinem Körbchen waren leider nur ungenießbare Sorten. Meine Mutter und Regina hatten da schon mehr Glück, sie konnte immerhin 6 bzw. 3 Pilze mit nach Hause nehmen 🙂

Auch ohne große Ausbeute hat uns die Pilzwanderung viel Spaß gemacht. Wir haben einiges gelernt und konnten den Nachmittag zusammen in einem wunderbaren sonnigen Herbstwald verbringen. Trotz der guten Aufklärung durch Herrn Block würde ich mich nicht trauen alleine Pilze zum essen zu sammeln!

Als wir gerade wieder im Auto saßen und in Richtung Heimat fuhren hat es wieder zu regnen angefangen – da hatten wir echt Glück!

Bei Regina könnt ihr noch mehr Bilder von unserer „Pilz-Expedition“ sehen.

Was man leckeres aus Pilzen zubereiten kann zeigen wir Euch in unserem nächsten Post.

 

Liebe Grüße

Silke

P.S. Fliegenpilze finde ich immer noch am schönsten 🍄

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