Bananen- Walnusstorte und ein paar Bloggedanken

Heute habe ich ein herbstliches Kuchenrezept und ein paar Gedanken über meinen Blog für Euch.
Da ich diesen Post süß beginnen möchte, fange ich am besten mit der Bananen- Walnusstorte an.

Die Bananentorte steckt voller gesunder Zutaten und sie kommt ganz ohne Industriezucker aus.
Durch den hohen Walnussanteil wird sie schön saftig und ich finde dass sie die perfekte Herbsttorte ist.

Bananen-Walnusstorte

Zutaten:
120 g Haferflocken
100g gemahlene Walnüsse
160g + 10g Einkornmehl
65g + 45g Agarvendicksaft
25g Walnussbruch
1 TL Backpulver
120ml Mandelmilch
2 Bananen
3 Eier
250g Joghurt aus Schafsmilch
eine Priese Meersalz

Zuerst eine Backform (20cm) mit Backpapier auslegen und den Rand mit Kokosöl fetten und mit etwas Einkornmehl bestäuben.
Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
Eier trennen und das Eiweiß mit dem Meersalz sehr steif schlagen.
Nun werden die gemahlenen Walnüsse, die Haferflocken, das Einkornmehl mit dem Backpulver gemischt.
Jetzt werden die Eigelbe, das Bananenmus, 65g Agarvendicksaft und die Mandelmilch dazugegeben. Alles kurz verrühren und dann den Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Backform füllen und bei 170°C etwa 40 Minuten backen.
Den Kuchen ganz auskühlen lassen und dann den Schafsmilchjoghurt als Topping auftragen. Mit dem Walnussbruch und dem restlichen Agarvendicksaft verzieren.

Das Rezept könnt ihr euch hier * klick* downloaden und ausdrucken:)

Wer keinen Schafsmilchjoghurt mag, kann gerne einen normalen Vollmilchjoghurt verwenden oder den Kuchen ganz ohne Topping servieren.

Diesen Kuchen habe ich heute mit meiner Mutter und meiner Schwester aufgegessen. Wir haben uns zum stricken und quatschen getroffen. Und das ist auch schon die Überleitung zu meinen Bloggedanken.

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, sind bei Regina richtig viele Posts einfach so verschwunden.
Als ich mir die Kommentare zu ihrem Blog Desaster Post so durchgelesen habe, habe ich mich gefragt, welche Bedeutung und welcher Stellenwert mein Blog eigentlich für mich hat.

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich mag meinen Blog, dekoriere und fotografiere sehr gerne. Es macht mir Spaß euch ein wenig zu inspirieren. Reich und berühmt werde ich mit meinem Blog sicherlich nicht werden obwohl viel Zeit und Arbeit in ihm stecken. Wenn das jetzt plötzlich alles gelöscht wäre …

Ja, ich wäre sicherlich auch sehr traurig, andererseits sind es „nur“ Blogeinträge. Ist es nicht das Wichtigste, dass alles in meinem Kopf und Herzen zu haben. Genossen zu haben, wie lecker z.B. der Kuchen geschmeckt hat. Wie fröhlich die gepostete Gartenparty oder wie schön der Urlaub war.
Ein Kuchen der nicht fotografiert und gepostet wird ist doch nicht weniger lecker. Ereignisse und Begebenheiten über die ich nicht schreibe sind doch nicht weniger wert!

Hier auf meinem Blog gibt es lediglich ein paar Ausschnitte zu sehen. Das „wirkliche“ Leben bietet doch so viel mehr, auch wenn da nicht alles perfekt arrangiert ist.

So jetzt nochmals zurück zum Kuchen. Ja, der stand heute Nachmittag ganz ohne Deko auf dem Tisch. Inmitten unserem Strickzeug, Strickanleitungen, Zeitschriften und Notizzetteln. Er schmeckte uns wunderbar.
Auch wenn nichts arrangiert war, hatten wir einen perfekten Nachmittag, der jetzt in uns gespeichert ist. Es war schön, so zusammenzusitzen.

Ich möchte nicht nur Schauspieler in meinem eigenen Leben sein. Meine Realität soll mehr sein als nur Inszenierung. Mein Blog ist mein „kreatives Ventil“.

Ich hoffe, dass ihr mich jetzt nicht falsch versteht, das sind jetzt wirklich nur die Gedanken die mir zu meinem Blog durch den Kopf gegangen sind.

Viele liebe Grüße
Silke

By houseno37

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